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Inklusion bedeutet, dass alle Menschen die Chance haben müssen, ihr Leben selbstbestimmt führen zu können. Dass alle Menschen die Möglichkeiten haben müssen, eigenständig entscheiden zu können, wie sie ihre Lebenswirklichkeit mit all ihren Facetten ausfüllen möchten: Die Auswahl der persönlichen Aktivitäten, die Art der Integration in das soziale Umfeld, die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen, aber auch ganz grundsätzliche Dinge wie die Teilhabe am wirtschaftlichen Leben gehören dazu. Letzteres ist für Menschen mit Behinderungen als lediglich Arbeitnehmer-ähnliche Personen nur eingeschränkt möglich – mit tiefgreifenden Auswirkungen auf die anderen genannten Bereiche.

Arbeitnehmer-ähnliche Personen genießen weder einen Anspruch auf Mindestlohn noch Schutz durch Arbeitnehmer-Rechte und oftmals wird in entsprechenden Einrichtungen das angestrebte Einkommen, das den Menschen mit Behinderung zur freien Verfügung steht, nicht einmal zu 50 Prozent erreicht. Die fatale Folge davon: Armut, Ausgrenzung und am Arbeitsplatz absente Achtung.

Seeing Opportunity

Zusammen mit unserem Partner, der Eustachius Kugler Werkstatt der Barmherzigen Brüder in Straubing, welcher sich durch jahreslanges und intensives Engagement für Menschen mit Behinderung um die Thematik der Inklusion besonders verdient gemacht hat, arbeiten wir daran Kaffeeseife in die Regensburger Badezimmer zu bringen.

Der Fokus liegt ganz klar auf einer behindertengerechten Produktion. Das heißt Sicherheit und ein außerordentliches Augenmerk auf die Ergonomie bei den einzelnen Schritten stehen im Vordergrund. Speziell dafür haben unsere Ingenieure eine Produktionsmaschine entwickelt, die diese besonderen Bedürfnisse erfüllt und es selbst Menschen mit schweren Einschränkungen ermöglicht nach der Arbeit stolz ein hochwertiges Kosmetikprodukt in den Händen zu halten.

Ein hochwertiges Kosmetikprodukt, das bei unseren Kunden nicht nur für saubere Hände sorgt, sondern auch für unsere Produzenten ein faires Einkommen schafft. Um das zu ermöglichen setzen wir auf einen kostlosen Rohstoff, der bei richtiger Handhabung großes Potential entfaltet: Kaffeesatz.

Upcycling – Warum Kaffee?

Kein anderes Genussmittel und Getränk ist in Deutschland weiter verbreitet und beliebter als Kaffee. Unzählige Menschen lassen sich allmorgendlich von seinem herben, aromatischen Geschmack verwöhnen. Und der Kaffeesatz landet im Abfall, der aufwendig entsorgt werden muss. Vor allem große Einrichtungen wie Universitäten „produzieren“ jedes Jahr mehrere Tonnen an Kaffeesatz – für uns ein reichhaltiger Rohstoff und Grundlage unserer Kaffeeseifen-Produktion, denn dort ist eine Vielzahl an hochwertigen pflanzlichen Ölen enthalten. Durch die Verwendung dieser Öle entlasten wir nicht nur die Umwelt, sondern schaffen dadurch eine Seife, die sich durch besonders pflegende Eigenschaften und eine hohe Hautverträglichkeit auszeichnet.

Projektleiter Alexander Zacharuk
alexander.zacharuk@uniregensburg.enactus.de

https://www.facebook.com/Soaffee.enactus/

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