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Hydro Solution.







Wir glauben, der Schlüssel für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen unserer Zielgruppe liegt in der Sicherung von sauberem Trinkwasser.

Das Problem

Noch immer haben weltweit rund 786 Mio. Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit über 300 Mio. Betroffenen bildet Afrika die Spitze des Eisbergs. In unserer Zielregion, Kajiado County, leiden fast 300.000 Menschen unter der Trinkwasserproblematik. In den dort meist ländlichen Gebieten gibt es für viele Menschen keine andere Möglichkeit als ihr Wasser aus verschmutzten Flüssen zu beziehen. Gerade in Kajiado County leben viele Massai, eine der ärmsten Bevölkerungsgruppen weltweit. Sie sind Halbnomaden, traditionsbewusst, sehr religiös und sichern ihre Lebensgrundlage lediglich über Viehhaltung. Auch diese ist durch die vermehrten Wasserprobleme mehr und mehr gefährdet. Der Faktor Armut steigt immer weiter an.

Eines der Hauptprobleme ist u.a., dass Wildtiere, Rinder und Ziegen aus den selben kleinen, teils schon massiv ausgetrockneten, Bächen trinken und das Wasser mit Fäkalien verschmutzen. Wegen Brennholzmangel kann das Wasser von den Landbewohnern nicht einmal abgekocht werden. So wird das Wasser direkt zum Kochen, Waschen und katastrophalerweise auch zum Trinken verwendet. Dieser Umstand wirkt sich am meisten auf die Gesundheit der Kinder aus. „Täglich sterben 2195 Kindern an Durchfallerkrankungen – das sind mehr Todesfälle versursacht durch kontaminiertes Wasser als durch AIDS, Malaria und Masern zusammen“ (Child Health Epidemiology Reference Group of WHO and UNICEF).

Bei der ersten Reise in unser Einsatzgebiet konnten mit eigenen Augen sehen, wie die Menschen im Massai-Land leben müssen. Das hat einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen. Leider bestätigten auch unsere Testergebnisse die Befürchtungen – das Wasser ist voll mit krankmachenden Bakterien.

Vision & Fortschritt

Mit einfachen Mitteln sauberes Wasser ermöglichen

Wir versuchen das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ so weit wie möglich umzusetzen, indem wir eine passgenaue Lösung für die Rahmenbedingungen, denen die Massai ausgesetzt sind, anbieten.

Das Ergebnis ist ein Filter, der außerordentlich wirksam bis zu 99% der Bakterien entfernt, ohne Chemie und Strom funktioniert und mehr als zehn Jahre haltbar ist.
Außerdem kann der Filter simpel gewartet werden und aus lokalen Ressourcen hergestellt werden. Ein naturnahes Prinzip (intermittierenden Langsamsandfiltration) für ein naturnahes Volk – die Etablierung des Filters in der angestrebten Region ist relativ einfach umzusetzen.

Langfristig auch wirtschaftlichen Nutzen schaffen

Damit wir unserem Anspruch von Nachhaltigkeit gerecht werden, soll langfristig auch ein wirtschaftliches Wachstum in Kenia ermöglicht werden. Das kann nur gelingen, wenn die Einheimischen selbst dazu befähigt werden Filtervertriebswege aufzubauen. Damit können sie sich nicht nur eine Existenz sichern, sondern auch ihre Mitmenschen in der Umgebung unterstützen. Der Filter soll daneben aber für alle zugänglich gemacht werden, daher arbeiten wir bereits jetzt an Kooperationen mit lokalen Gesundheitszentren.

Was bisher geschah

Nach langen und intensiven Recherchen, sowie fachlichem Austausch mit anderen Organisationen und Unternehmen, konnte nach ca. einem halben Jahr das optimale Filterprinzip ausgewählt werden. Prototypen wurden gebaut und getestet und im Februar 2017 konnten wir zudem alle finanziellen Mittel akquirieren um ein erster Pilotprojekt in Kenia zu starten. Seitdem sind wir in der Lage 1575 Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen (vorwiegend Schulen), haben eine Produktionsstätte errichtet und ein weiteres Projekt in Burkina Faso implementiert.
An dieser Stelle bedanken wir uns ausdrücklich bei all den Spendern und Unterstützern für Ihr Vertrauen. Nur durch Sie konnten unsere bisherige Arbeit umgesetzt werden!

Während unserer Aufenthalte konnten wir außerdem acht Einheimische umfassend bzgl. Filterbau und Wassertestung ausbilden. Mit Hilfe von Workshopstationen konnte ein guter Wissenstransfer stattfinden. In unseren Partnerorganisationen YISOG, Ambatana und Fanga e.V. haben wir starke Partner gefunden. Sie tragen essentiell zum Gelingen und Fortführung des Projekts bei. Mittlerweile sind die Einheimischen in der Lage ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und führen mit hohem Engagement und Einsatzbereitschaft das weiter, was wir gemeinsam begonnen haben.

Seit Oktober 2017 agiert Hydro Solution als eigenständige gemeinnützige Organisation, um eine Skalierung weiter auszubauen:

Hydro Solution e.V.
Obermünsterstraße 17
93047 Regensburg
Vereinsregisternummer: VR201331

Wie es weitergehen soll

Mit der Produktionsstätte konnten wir den Grundstein legen, um das Projekt weiter zu expandieren. Bis Ende 2018 wollen wir mindestens 5000 weitere Menschen mit sauberem Wasser versorgen können. Auch unser Projekt in Burkina Faso soll weiter ausgebaut werden und wir möchten weitere Regionen erschließen, um das Menschenrecht auf Wasser für mehr und mehr Menschen möglich zu machen.

Auszeichnungen

  • 1.Platz beim Enactus-Startup-Accelerator
  • Enactus National Competition Sieger
  • Sonderpreis für Gründungen im sozialen Umfeld
  • aktuell: TOP 10 bei den Green Tec Awards: Unterstütze uns mit deiner Stimme unter: www.abstimmung.greentec-awards.com/

 

Dank

An dieser Stelle möchten wir uns herzlichst bei unseren Know-How-Partnern, CAWST und OHorizons , für die umfangreiche und freundliche Unterstützung bedanken.

Ebenfalls dem Verein Ambatana e.V. (http://www.ambatana.de/) und Fanga e.V: (http://fanga-ev.de/) gilt unser verbindlichster Dank.

Und vor allem möchten wir uns herzlich bei allen Unterstützern und Spendern bedanken. Nur durch Sie konnten wir unsere bisherige Arbeit umsetzen.

Kontakt

Hydrosolution Facebook Page

Website von Hydrosolution

Projektleiter Maximilian Dötterl
maximilian.doetterl@hydrosolution.org 

Projektleiter Nina Auer
nina.auer@hydrosolution.org

Spendenkonto

Kontoinhaber: Hydro Solution e.V.
IBAN: DE68 7505 0000 0027 0269 54
BIC: BYLADEM1RBG
Verwendungszweck: “Hydro Solution”